Das Beste für die Spielgrafik

Beim Kauf einer geeigneten Grafikkarte für den PC muss der Kunde sich durch ein wahnsinnig großes Angebot durcharbeiten. Die Preisschere klafft weit auseinander, und ohne Kenntnisse ist es sehr schwer, sich richtig zu entscheiden. Im Internet gibt es jede Menge Testergebnisse zu den einzelnen Karten und es werden auch sehr viele Kaufempfehlungen gegeben.
Damit aber das Beste für die Spielgrafik erworben wird, muss erst einmal klar sein, auf welche Features das Hauptaugenmerk zu legen ist und auf welche nicht. Eine beliebte Vorgehensweise der Anbieter besteht darin, eher die Leistungsdaten der Hardware zu vermarkten. Das führt zwar wie gewünscht bei Vielen zum Kauf, ist aber nur auf das Umsatzziel der Firmen ausgerichtet. Dem Kunden sagt es am Ende wenig über die Leistungsfähigkeit der Karte aus.
 
Ob jetzt mit dem PC ein 3-D-Spiel ohne Ruckeleffekte möglich ist, hängt in erster Linie von einer geeigneten Grafikkarte ab. Großer Arbeitsspeicher, schnelle Festplatte und TOP Mainbord spielen da nicht so die entscheidende Rolle, auch wenn das fälschlicherweise immer wieder angenommen wird. Moderne Karten werden nach den Anforderungen aktueller 3-D-Anwendungen hergestellt. Es ist besser bei den untergeordneten Komponenten zu sparen, wenn ein fließendes Spiel am Rechner gewünscht wird. Das eingesparte Geld kann dann lieber in die wichtige Hardware, die entsprechende Karte, investiert werden.
Die größte Fehlentscheidung beim Kauf wird immer dann gemacht, wenn die Käufer nur auf die Größe des Grafikspeichers schauen. Die sagt eben nicht aus, dass auch die Leistungsfähigkeit der Grafikkarte hoch ist und für das Spielen des PC-Games auch ausreicht. Kaufkriterium ist und bleibt der Grafikchip der Karte. Neue Chips kommen heute immer im Halbjahresrhythmus auf den Markt. Eine kleine Hilfe beim Geldsparen ist auch, dass immer die zweitschnellste Karte ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis aufweist. Hat der User jetzt aber einen langsamen älteren Rechner, dann funktioniert ein schnelles Spielen durch die Verwendung einer teuren Karte aber auch nicht. Beispielsweise nützt eine ATI Radeon X850 XT in einem 1-GHz-Pentium Rechner gar nichts. Die wäre dort völlig fehl am Platz.
 
PC-Games erfordern permanent neue Grafikchips, denn diese sind es, die für alle Berechnungen von 3-D-Animationen verantwortlich sind. Es gibt schon auch Änderungen und Verbesserungen der übrigen Komponenten, doch für das Spiel am Computer sind diese weniger relevant. Die Zahl in der Bezeichnung der Grafikchips ist relevant für dessen Leistungsfähigkeit.
Werden bei neuen Karten auf dem Markt die Preise günstiger, sollte die Entscheidung lieber zugunsten der neueren etwas teureren Karte fallen, denn der höhere Anschaffungspreis wird durch die Stromkosteneinsparung wieder wettgemacht.

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