Bereits jeder 5. Deutsche kauft Mode ausschließlich in Online-Shops

Mobiles Internet, Tablet und Smartphones, sowie das generell geänderte Einkaufsverhalten der deutschen Verbraucher hat starke Auswirkungen auf den stationären Einzelhandel als auch auf den Internethandel.

Einkaufstüten oder Paket?

Volle Einkaufstaschen vor allem im Winter- und Sommerschlussverkauf

Bereits jeder fünfte deutsche Onlineshopper kauft Bekleidung, Schuhe und Accessoires nur noch in Online-Shops. Diese 20% der internet- affinen Endverbrauchen stehen den 29% Konservativen gegenüber, die ausschließlich in Ladengeschäften Mode einkaufen. Etwa die die Hälfte der Konsumenten kauft Fashion-Produkte sowohl online als auch stationär.

Diese Erkenntnisse gehen aus der Befragung von etwa 1.000 Konsumenten für die Studie „Modern Retail – Innovative Handelskonzepte im Fokus“ hervor, welche im Auftrag der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC durchgeführt wurde.

Preis bzw. Preis-Leistungs-Verhältnis wichtiger als sofortige Verfügbarkeit

Diese Entwicklung sollte dem Einzelhandel zu denken geben, zumal eine Reihe von neuen Formen des Modeshoppens langsam Einzug halten. Amazon und Zalando bieten z.B. Apps an, um Kleidungsstücke aus Fotos zu erkennen und diese oder ähnliche Produkte den Kunden anzubieten. Ebenso ist Curated Shopping eine komfortable Alternative.

Laut der PwC-Umfrage ist der Preis für den Modekauf im Laden das wichtigste Entscheidungskriterium, vor allem während des Sommerschlussverkaufs. Egal welche Rabatte und Prozente dort im Geschäft jedoch ausgezeichnet werden: inzwischen vergleichen dreiviertel der Verbraucher diese Angebote vor dem Kauf im Internet. Nur wenn der Preisunterschied bei wenigen Euro liegt kaufen 3 von 4 Kunden direkt im Laden. Für mehr als jeden zweiten Shopper ist der Preis wichtiger als die sofortige Verfügbarkeit der Ware.

Post to Twitter

Tags: , , , , , , , , , , , , , ,

Schreiben Sie einen Kommentar

Sicherheitsabfrage *