Günstig leben in der WG?

Wohngemeinschaften sind vor allem in Städten wie München, Frankfurt und Hamburg sehr zweckdienlich, da die Mietpreise dort weit über dem Durchschnitt liegen. Zudem heißt es ja immer, dass man in den beliebten Ballungszentren der deutschen Metropolen wesentlich leichter einen WG-Platz als eine eigene Wohnung finden könne. Aber stimmt das wirklich?

So ergattert man sich den WG-Platz

Wer meint, einen dauerhaften Platz in einer Wohngemeinschaft würde man auch in den beliebten Stadtteilen deutscher Großstädte ohne größere Schwierigkeiten bekommen, ist leider auf dem Holzweg. Zwar mag es durchaus richtig sein, dass weniger solventen Neubürgern und insbesondere Studenten durch die Wohngemeinschaften das Leben in einer Stadt wie Hamburg überhaupt erst ermöglicht wird, dennoch muss man die Suche schon ein wenig geschickt anstellen! Wohnungen in der Gegend, die für die Gründung einer Wohngemeinschaft infrage kommen, findet man beispielsweise auf Portalen wie Immowelt. Zudem gibt es in den Weiten des World Wide Webs einige Seiten, auf denen hauptsächlich WG-Gesuche veröffentlicht werden. Hat man sich dort eine passende Wohngemeinschaft ausgesucht, kann der Anzeigenschalter via E-Mail oder über eine angegebene Telefonnummer kontaktiert werden. Ist der Platz noch frei, macht man einen Termin aus, um sich kurz kennenzulernen. An dieser Stelle wird die Sache allerdings ein wenig haarig. Vor allem in den sehr hoch frequentierten, beliebten Gegenden ist der Ansturm auf die günstigen WG-Plätze ganz enorm. Nicht selten muss man die eigenen Kontaktdaten in eine Liste eintragen, in der bereits Dutzende Mitbewerber aufgeführt sind. Die Chancen, den begehrten WG-Platz zu ergattern, sind dementsprechend eher gering. Diesbezüglich geben wir hier ein paar Tipps: Zunächst einmal sollte man so zeitnah wie nur irgend möglich auf die Gesuche antworten und sich selbstverständlich von seiner besten Seite präsentieren. Tritt der Wohnungssuchende als unkomplizierter, netter und potenziell recht ordentlicher Zeitgenosse bei dem „WG-Casting“ auf, hat er bereits einen Fuß in der Tür. Förderlich kann es auch sein, wenn der anvisierte Stadtteil gerade erst von jungen Menschen erschlossen wird. Die Nachfrage ist somit etwas geringer und auch die Mietpreise fallen mit etwas Glück noch moderat aus.

Lustig ist das WG-Leben

Die wohnungssuchenden Studenten streben meist eine Wohngemeinschaft irgendwo zwischen Zweck- und Familien-WG an. Wenn alles optimal läuft, stimmt die Chemie von Beginn an und der Haussegen läuft nie Gefahr, schief zu hängen. Die meisten Studenten-WGs benötigen dazu allerdings Putz- und WG-Pläne, damit die anfallenden Aufgaben auch gerecht verteilt werden. Doch die WG birgt auch viele Vorteile: Das gesellige Feierabendbierchen, WG-Partys und gemeinsame Unternehmungen machen das WG-Leben erst so richtig lustig!

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