Sommersport

Der Sommer hat nun endlich Einzug gehalten, auch wenn es nur für kurze Zeit sein soll. Für alle Sporttreibenden heißt es nun: lieber in den kühleren Morgen- oder Abendstunden trainieren. Oder auf sommerliche Alternativen ausweichen, wie zum Beispiel Fahrradfahren! Doch nicht für jeden ist jedes Rad geeignet. Wer sich einen neuen Drahtesel aussuchen will, hat erstmal bei die Qual der Wahl und ist oft verwirrt von den Bezeichnungen. Daher sollte man sich gut überlegen, welches Rad zu den eigenen persönlichen Bedürfnissen am besten passt.

Alltagstauglich

Wer ein „ganz normales“ Fahrrad haben möchte, sucht am besten nach einem City-Bike. Es ist für den täglichen Gebrauch geeignet, beispielsweise auf dem Weg zur Arbeit, zum Einkaufen oder auch auf eher kleineren, gemütlichen Fahrradtouren. Die Reifen sind eher schmal, jedoch nicht zu dünn, um beispielsweise trotzdem auf Pflastersteinen oder auch Waldwegen noch guten Halt zu haben. Viele dieser City-Bikes haben einen gebogenen „Cruise“-Lenker, der im Alltag eine angenehme Armhaltung und schnelle Reaktionen ermöglicht, einen gut gepolsterten Sattel und bei Damen oft einen komfortablen, niedrigen Einstieg. Zudem sind sie zumeist mit Dynamo, Gepäckträger und einer Korbhalterung ausgestattet. City-Bikes sind also zuverlässige, gemütliche Allrounder.
Ebenfalls für die Stadt konzipiert, aber etwas spezieller sind Falträder: Mit ihren kleinen Rädern, beispielsweise 16 Zoll, haben sie ein ungewöhnliches Aussehen. Dafür bestechen sie durch ihre platzsparenden Eigenschaften, da man sie meist mit zwei bis drei Handgriffen zusammenfalten kann. Statt eines Dynamos haben sie meist LED-Leuchten. Die Falträder sind hauptsächlich für den Stadtverkehr gedacht und eher ungeeignet abseits der Straßen. Beim Kauf hilfreich ist hier eine kostenlose Checkliste.

Speed und Action

Wer es lieber rasant mag, für den ist ein Rennrad das richtige. Rennrad ist jedoch nur ein Überbegriff für zahlreiche Varianten. Das „typische“ Rennrad ist für Highspeed ausgelegt: Durch eine spezielle Rahmenkonstruktion wird eine optimale Kraftübertragung gewährleistet, aerodynamisches Design, um den Luftwiderstand gering zu halten, besonders leichtes Material. Dabei fehlen auch Teile, die für schnelles Fahren nur eine Belastung darstellen würden: Gepäckträger, Kettenschutz, Lampen und Katzenaugen. Ein Rennrad ist also keinesfalls für den üblichen Straßenverkehr gedacht, sondern für tagsüber auf weiten Strecken. Wichtig ist auch, dass man hier in einem extrem gebeugten Winkel sitzt.
Wer lieber auf Action steht, für den ist ein Mountainbike oder BMX-Bike das richtige. Breite Räder mit ausgeprägtem Profil, schlagfeste, robuste Materialien, meist eine 1-Gang-Schaltung und extrem niedrige Sattelposition ermöglichen abseits der Straßen Biken in freier Natur oder Stunts.
Für alle Fahrräder findet sich auch das passende Zubehör bei den meisten Fahrradhändlern bzw. Fahrrad-Onlineshops, denn regelmäßige Wartung und Pflege sind für alle Räder wichtig.

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