Kindermode und Babykleidung mit Mehrwert

Warum sind Markenklamotten so beliebt? Mal abgesehen davon, dass die einen aus Prestigegründen nur zu Markenware greifen, argumentieren die anderen, dass Markenklamotten einfach besser verarbeitet und damit auch langlebiger seien als Billigware. Ob teuer auch wirklich gut sein muss, sei einfach mal dahingestellt. Aber Babys und Kinder und Markenkleidung? Ein teurer Spaß, wachsen die Knirpse doch im Nullkommanix aus Jeans, Turnschuhen und Co. heraus. Eine preisgünstige Alternative, wenn wirklich nur Markenware im Kleiderschrank hängen soll, ist erschwingliche Second-Hand-Mode für kleine Modebewusste. Besonders beim Kauf von Kinderschuhen sollte jedoch die Marke oder der Preis nicht alleine kaufentscheidend sein. Passende Schuhe sind für Kinder wichtiger als ein anderes Kleidungsstück, was noch zu groß ist. Eine Jeans oder die Ärmel eines Pullovers kann man vorrübergehend ja noch um- oder hochkrempeln. Beim Schuh ist das nicht möglich, auch nur bedingt durch dickere Socken oder Einlagen auszugleichen.

Preisgünstige Markenware

Mütter kennen das Problem: vor einigen Wochen passte es noch wie angegossen, doch jetzt ist dem Kind das hübsche Kleidungsstück zu klein geworden – und dazu auch noch kaum getragen. Vor allem bei Kinderkleidung lohnt sich diese Zweitverwertung – schließlich ist die Tragedauer einer Hose oder von Schuhen ja relativ kurz. Für die Altkleidersammlung sind die Sachen oft noch „zu gut“, bzw. zu schade. Der Erfolg von ebay zeigt, dass die Verbraucher das Angebot von Second-Hand-Artikeln nur zu gerne wahrnehmen. Warum sollte Gebrauchtes auch schlecht sein? Für Second-Hand-Anfänger: Man muss sich ja nicht gleich auf dem Flohmarkt auf die Suche begeben, im Sozialkaufhaus oder gemeinnützigen Kleiderläden in Kisten wühlen, die den Duft von Mottenkugeln verströmen. Nein, das muss gar nicht sein. Denn mittlerweile gibt es im Internet einen regelrechten Markt für Second Hand Mode – auch für Babys und Kinder. Dort wird Babymode und Kinderkleidung bekannter Markenfirmen zu erschwinglichen Preisen angeboten. Einige Händler bieten auch praktische Präsentation an, beispielsweise in hübschen Kombinationen: Farblich, größenmäßig und markenspezifisch aufeinander abgestimmt, manchmal auch mit neuen Stücken. Da passt der Babybody zum Shirt und zum Mützchen und die Socken perfektionieren das Outfit.

Trendsetter setzen auf Second Hand

Gebrauchte Kleidung ist aber nicht nur kostengünstig, sondern auch umweltbewusst. Umso länger ein Stück getragen wird, desto weniger Müll fällt an. Das schont die natürlichen Rohstoffe zugunsten unserer Umwelt. Ein weiterer positiver Aspekt: Gebrauchte Kleidung enthält so gut wie keine Färbemittel oder Schadstoffe mehr, da sie bereits mehrfach gewaschen wurde. Außerdem hat sich mittlerweile das vermeintliche Schmuddel-Image von Second Hand-Mode gewandelt. Käufer gebrauchter Kleidung gelten schon längst nicht mehr als finanziell unterbemittelt, als Hippies oder vehemente Verfechter alternativer Lebensweisen. Selbst Hollywood-Stars wie Julia Roberts, Sienna Miller oder Topmodel Kate Moss hüllen sich gerne in gebrauchte Mode. Das ist individuell, stylish, extravagant. Kurz: Trendsetter setzen auf Gebrauchtes und kreieren damit ihren ganz persönlichen Stil. Und was die Erwachsenen können, können Kinder allemal!

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